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Spanische Kindermode legt kräftig zu

Der Sektor Kindermode und -ausstattung hat in Spanien im vergangenen Jahr eine Umsatzsteigerung um 6,33% auf 989 Mill. Euro erzielt. Diese Zahlen belegen die Widerstandskraft der Branche gegenüber der gegenwärtigen Konjunktursituation, erklärt der spanische Verband der Hersteller für Kindermode und -ausstattung Asepri mit Sitz in Valencia, dem 184 Unternehmen mit über 300 Marken angeschlossen sind. 63% des Gesamtumsatzes entfallen auf Kindermode, wichtigste Produktkategorie ist Oberbekleidung für Babys und Kleinkinder mit einem Anteil von von 50,3% am Umsatz der Kindermodehersteller.

Das Exportgeschäft ist mit einem Plus von 8,4% auf knapp 260 Mill. Euro stärker gewachsen als die Umsätze im Inland. Sie legten um 5,6% auf rund 730 Mill. Euro zu und bilden 73,25% der Gesamterlöse. Den Erfolg führt Verbandspräsident Vicente Mompó auf die Qualität des Angebots zurück. „Internationalisierung, Sicherheit, Design, Qualität und Innovation der spanischen Marken machen den Unterschied aus und sichern ihnen eine Führungsrolle und gute Ergebnisse", so Mompó. 

69,5% der Unternehmen des Sektors verkaufen ihre Produkte im Durchschnitt in fünf bis sechs Länder, dabei ist die Europäische Gemeinschaft der wichtigste Markt, angeführt von Italien, Portugal, Großbritannien und Frankreich. Deutschland liegt bei den Exportländern an achter Stelle. Asepri stellt einen neuen Trend zum Export in asiatische Länder und in den Nahen Osten fest, dessen Exportanteil 2009 von 13,4% auf 23% anstieg.

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14.06.2010

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